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Der Zellergraben wurde aufgrund seiner landschaftsprägenden und geologischen Bedeutung zum
Naturdenkmal erklärt.
Auch einige seltene und gefährdete Pflanzenarten gedeihen im Hohlweg. Das Haarfedergras und der blaublühende Ausdauernde Lein wachsen an den exponierten Stellen der Lösswände. Auf den Wiesenböschungen blühen im Frühjahr Grünliche Waldhyazinthe, Helm-Knabenkraut und Schopfige Traubenhyazinthe. Die Bergaster sorgt auch später im Jahr noch für bunte Blütenpracht.
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Bei der Tierwelt sind die Smaragdeidechsen zu erwähnen, die sich auf Steinmauern und Böschungen sonnen. Mit etwas Glück kann man im Zellergraben auch Ziesel beobachten. Dieses Erdhörnchen kommt in der Weingartenlandschaft um Furth und Mautern noch häufig vor, ansonsten aber ist es europaweit vom Aussterben bedroht. Auf den Wiesenböschungen tummeln sich an sonnigen Tagen Segelfalter, Schwalbenschwanz, Fetthennenbläuling und andere Schmetterlinge. Mitarbeiter des Verein LANIUS haben im Zellergraben
20 Brutvogelarten festgestellt. Der Neuntöter als typischer Heckenvogel brütet in den uralten Weißdornbüschen im Hohlweg. Das trällernde Lied der seltenen Heidelerche ist ein besonderes Erlebnis. Abends zirpen im Frühsommer die Feldgrillen, etwas später im Jahr die Weinhähnchen. |
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